Fehler beim Flex-Query-Export: Ursachen und Behebung
Die Live-Vorschau liest den Flex-Query-Export von Interactive Brokers und sagt, wenn ihr etwas fehlt: als Meldung statt der Zahlen, als Kennzeichen an einer Karte oder als WARNUNG in den Hinweisen. Fast immer liegt die Ursache in der Flex Query, und ein neuer Export behebt sie.
Hier steht zu jeder Meldung die Ursache und die Abhilfe, wörtlich zitiert; wie Sie die Flex Query anlegen, steht in der Anleitung zum IBKR Flex Query.
Symptom, Ursache, Abhilfe im Überblick
| Was Sie sehen | Ursache | Abhilfe |
|---|---|---|
| "Keine Trades in dieser Datei gefunden ..." oder "Das sieht nicht nach einem IBKR Flex XML aus ..." | Falscher Bericht, falsches Format oder kein Abschnitt Trades. | Activity Flex Query als XML mit Trades neu exportieren (Abschnitt "Die Datei wird nicht erkannt"). |
| Karte "Ihr Export ist unvollständig", Kennzeichen "Prüfung fehlgeschlagen" | Der Zeitraum beginnt nach der Eröffnung einer im Steuerjahr geschlossenen Position. | Zeitraum weiter zurück wählen (Abschnitt "Der Zeitraum beginnt zu spät"). |
| "WARNUNG: Der Export führt Felder nicht, die die Werte bestimmen." oder "WARNUNG: Broker-Kategorie fehlt." | Ein Feld im Abschnitt Trades ist nicht angekreuzt. | Feld ergänzen, Export neu erzeugen (Abschnitt "Felder fehlen"). |
| "Kein Broker-Abgleich möglich ..." oder Kennzeichen "Vollständig" statt "Abgeglichen" | fifoPnlRealized oder openCloseIndicator fehlen. | Beide Felder ankreuzen (Abschnitt "Der Broker-Abgleich"). |
| "WARNUNG: Optionsposition trotz Verfall oder Zuteilung offen." oder "WARNUNG: Optionsereignis nicht eindeutig zuordenbar." | Abschnitt Option EAE fehlt, oder zwei Zeilen zum selben Ereignis lassen sich nicht zusammenführen. | Option EAE, notes und tradeID exportieren (Abschnitt "Optionen"). |
| "WARNUNG: Mehrere Konten in einer Datei." oder "WARNUNG: Widersprüchliche Doppelmeldung." | Mehrere FlexStatements in einer Datei, oder zwei zusammengefügte Exporte. | Je Person eine Datei; ein durchgehender Export (Abschnitt "Mehrere Konten"). |
| Kennzeichen "Nicht ausgewertet" | Zeilen einer Broker-Kategorie, die Klyris nicht abbildet. | Kein Fehler, keine neue Datei. Gesondert beurteilen (Abschnitt "Nicht ausgewertete Zeilen"). |
| "Diese Datei enthält Geschäfte aus mehreren Steuerjahren ..." | Der Export umfasst mehrere Jahre. | Kein Fehler. Jahr wählen (Abschnitt "Mehrere Jahre"). |
| Kennzeichen "Kursquelle" | Der mitgelieferte EZB-Kursdatensatz deckt einen Handelstag nicht ab. | Keine neue Exportdatei nötig; die Auswertung und die Dokumente nennen die Kursquelle. |
Die Datei wird nicht erkannt: Format oder Bericht
Klyris liest genau eine Eingabe: den Activity Flex Query von Interactive Brokers als XML (nicht den Trade Confirmation Flex) mit dem Abschnitt Trades und, wenn Sie Optionen handeln, Option Exercises, Assignments and Expirations (Option EAE). Conversion Rates ist optional und liefert Ersatzkurse für Handelstage, die der mitgelieferte EZB-Datensatz nicht abdeckt. Eine CSV-Datei, ein Activity Statement und jeder andere Bericht enthalten diese Zeilen nicht.
Legen Sie eine solche Datei ab, sehen Sie eine von zwei Meldungen: "Keine Trades in dieser Datei gefunden. Ist es ein IBKR Activity Flex Query Export (mit Trades-Abschnitt)?", wenn die Datei lesbar war, aber keine Zeile ergab, oder "Das sieht nicht nach einem IBKR Flex XML aus. Exportieren Sie es als XML, nicht als CSV.", wenn die Verarbeitung scheitert.
Realisierte Ergebnisse fehlen: der Zeitraum beginnt zu spät
Klyris sucht zu jeder Schließung das älteste passende Eröffnungsgeschäft; für Wertpapiere in Sammelverwahrung schreibt das Gesetz diese Reihenfolge vor (§ 20 Abs. 4 Satz 7 EStG), bei Futures und Optionen ist sie eine Konvention von Klyris. Beginnt der Export erst nach der Eröffnung, findet die Schließung keine offene Position: Klyris bucht sie als neue Position in Gegenrichtung, das Ergebnis fehlt in den Werten, und die interne Abstimmung bleibt stimmig, weil eine ganze Position fehlt und nicht ein Teil.
Sie kaufen am 18.12.2025 einen Micro-Index-Future (Kontraktgröße 5, Handelswährung USD) zu 6.000,00 und verkaufen ihn am 07.01.2026 zu 6.062,50, ohne Gebühren 62,5 Punkte x 5 = 312,50 USD. Exportieren Sie nur 2026, steht der Verkauf ohne sein Kaufgeschäft in der Datei: Klyris bucht ihn als Short-Position, und die 312,50 USD fehlen in den Werten für 2026. Exportieren Sie vom 01.12.2025 oder früher bis 31.12.2026; die Position zählt weiterhin zu 2026.
Sind fifoPnlRealized oder openCloseIndicator im Export, meldet der Broker-Abgleich die Zeile als Glattstellung ohne Eröffnung, und die Live-Vorschau zeigt die Karte "Ihr Export ist unvollständig": "Ursache ist fast immer ein zu spät beginnender Exportzeitraum. Exportieren Sie erneut, mit einem Zeitraum, der bis vor die Eröffnung der ältesten im Steuerjahr geschlossenen Position zurückreicht."
Felder fehlen: was jeweils kaputtgeht
Ein nicht angekreuztes Feld lässt IBKR im Export ganz weg, statt es leer auszugeben; ob es fehlt, entscheidet Klyris über den ganzen Abschnitt Trades. Bestimmt das Feld die Werte, beginnt der Hinweis mit "WARNUNG: Der Export führt Felder nicht, die die Werte bestimmen." und nennt Feld und Folge. Die Folgen in der Tabelle sind bei der Entwicklung an einem echten Export gemessen.
| Feld | Ohne das Feld |
|---|---|
| currency | Klyris liest jede Zeile als USD und rechnet mit dem USD-Kurs um. Das einzige fehlende Feld, das der Broker-Abgleich nicht aufdecken kann, weil er in der Handelswährung vergleicht. |
| multiplier | Jede Zeile bekommt die Kontraktgröße 1. Bei Futures und Optionen verschiebt das jeden Betrag um den Faktor der echten Kontraktgröße. |
| tradePrice, quantity | Preis 0 oder Menge 0. Es entsteht kein Ergebnis. |
| ibCommission | Die Gebühren des Brokers fehlen und mindern das Ergebnis nicht. |
| tradeDate | Klyris leitet den Handelstag aus dateTime ab. Weichen beide ab, gilt ein anderer EZB-Referenzkurs, und die Jahreszuordnung kann kippen. |
| assetCategory | Klyris leitet die Instrumentenart nur aus eindeutigen Merkmalen ab (Put- oder Call-Kennzeichen; Kontraktgröße ungleich 1 zusammen mit einer Fälligkeit) und nennt das als Hilfsannahme. Der Rest landet im Topf "übrige Erträge", wo Termingeschäfte und Optionen nicht als solche erkannt werden. |
| putCall | Fehlt die Spalte im ganzen Abschnitt, leitet Klyris nichts ab: Eine geschriebene Option lässt sich dann nicht von einem Future unterscheiden. |
| fifoPnlRealized, openCloseIndicator | Ohne beide gibt es keinen Broker-Abgleich; mit openCloseIndicator allein nur die Prüfung auf Vollständigkeit. |
| notes, tradeID, origTransactionID | Ohne notes und tradeID kann die Zuordnung eines Optionsereignisses mehrdeutig werden. Ohne origTransactionID zählt eine korrigierte Ausführung doppelt. |
Im Dialog von IBKR steht "Asset Class" zweimal; für assetCategory zählt nur das Feld je Zeile. Manche Micro-Futures haben eine Kontraktgröße unter 1 (etwa 0,1), deshalb prüft Klyris auf "ungleich 1" und nicht auf "größer als 1".
Bei der Entwicklung las Klyris einen in Euro geführten Future ohne das Feld currency ein: Die Zeile galt als USD, aus 250,00 EUR Gewinn wurden 225,00 EUR, und der Broker-Abgleich meldete trotzdem "Abgeglichen", weil er in der Handelswährung vergleicht und dort 250,00 gegen 250,00 stand. Seither nennt Klyris das fehlende Feld in einer WARNUNG.
Die Abhilfe ist immer dieselbe: das Feld ankreuzen, den Export neu erzeugen, die Datei erneut ablegen. Die vollständige Feldliste steht in der Anleitung zum IBKR Flex Query.
Der Broker-Abgleich: was die Meldung bedeutet
Der Broker-Abgleich vergleicht je Glattstellung das Ergebnis von Klyris mit fifoPnlRealized, dem realisierten Ergebnis laut IBKR in derselben Zeile, in Handelswährung mit einer Toleranz von 0,01. Beide Beträge sind nach Gebühren gerechnet; im Beispiel oben stehen mit 1,25 USD je Bein 310,00 USD gegen 310,00 USD. Der Abgleich ändert keine Zahl und prüft weder die Euro-Umrechnung aus den EZB-Referenzkursen noch das Feld currency noch Zeilen, die Klyris nicht auswertet.
"Abgeglichen" heißt: Jede Glattstellung stimmt mit dem Ergebnis des Brokers überein. "Vollständig" heißt weniger: Jede Glattstellung hat ihre Eröffnung, aber "Die Beträge selbst wurden nicht mit dem Broker verglichen: dafür fehlt das Feld fifoPnlRealized im Export.", die einzige von der Klyris-Rechnung unabhängige Gegenprobe. "Abweichung zum Broker" nennt je Geschäft die Beträge "Broker" und "Klyris": "Die Zahlen sind damit nicht belastbar. Bitte klären, bevor Sie sie verwenden." Fehlen beide Felder, steht dort: "Kein Broker-Abgleich möglich: Der Export enthält weder openCloseIndicator noch fifoPnlRealized. Eine unvollständige Datei kann damit nicht erkannt werden."
Verfall, Zuteilung und Ausübung bleiben aus dem Abgleich heraus, weil IBKR die Prämie nach US-Praxis in den gelieferten Basiswert einrechnet, während sie nach deutschem Recht Stillhalterprämie bleibt (§ 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG). Ein Vergleich würde eine Abweichung ausweisen, die keine ist.
Optionen: Verfall, Zuteilung und Ausübung in der Datei
Verfall, Ausübung und Zuteilung schließen eine Position ohne Handelsgeschäft. IBKR meldet sie zweimal: im Abschnitt Trades als Buchungszeile mit dem Code Ep (Verfall), A (Zuteilung) oder Ex (Ausübung) und im Abschnitt Option EAE; fehlt dieser Abschnitt, bleibt eine verfallene Option offen. Klyris führt beide Zeilen zu einer zusammen, zuerst über eine gemeinsame tradeID, sonst über Konto, Kontrakt, Datum und Menge. Geht das nicht eindeutig, folgt "WARNUNG: Optionsereignis nicht eindeutig zuordenbar.", denn "Klyris ordnet in diesem Fall bewusst nichts zu, weil eine falsche Zuordnung ein Ergebnis löschen oder verdoppeln würde." Erzeugen Sie den Export dann neu, mit "Notes/Codes" (notes) und "Trade ID" (tradeID) im Abschnitt Trades.
Sie haben zwei Puts geschrieben und 1.000,00 EUR Prämie erhalten. Einer wird zugeteilt, den anderen kaufen Sie für 300,00 EUR zurück; richtig sind 700,00 EUR Stillhalterergebnis. Bleiben die beiden Zeilen zur Zuteilung getrennt, schließt die zweite ins Leere und eröffnet eine Long-Position zum Preis 0, auf die der Rückkauf trifft. Bei der Entwicklung stand vor der Zusammenführung genau das in den Werten: 1.000,00 EUR statt 700,00 EUR und eine Long-Position, die es nie gab.
Fehlt dem Ereignis die Angabe Put/Call, nimmt Klyris ersatzweise subCategory; ist auch die leer, findet das Ereignis seine Position nicht, "WARNUNG: Optionsposition trotz Verfall oder Zuteilung offen." nennt das, und das Ergebnis fehlt in den Werten. Bei einer Ausübung bucht Klyris kein Termingeschäft: Es nimmt die Option aus dem Bestand und nennt die Prämie mit Betrag, die in die Anschaffungskosten (Call, BMF vom 14.05.2025, Rn. 22) oder den Veräußerungserlös (Put, Rn. 29) des Basiswerts gehört; die Aktienseite rechnet Klyris nicht. Wie jedes Ende steuerlich einzuordnen ist, steht unter Verlustverrechnung bei Optionen.
Mehrere Konten und Korrekturen in einer Datei
Eine Datei kann mehrere FlexStatements enthalten, etwa nach einem Kontowechsel innerhalb von IBKR mitten im Steuerjahr. Klyris liest jedes für sich, fasst alle Konten zu einer Anlage KAP zusammen und sagt das: "WARNUNG: Mehrere Konten in einer Datei." Ob eine Person mit zwei Kontonummern dahintersteht oder zwei Steuerpflichtige, weiß Klyris nicht; bei zwei Personen werten Sie je Konto eine eigene Datei aus. Die FIFO-Zuordnung läuft je Instrument, nicht je Konto: Trifft eine Eröffnung des einen Kontos auf eine Schließung des anderen, folgt "WARNUNG: Positionen wurden über Kontogrenzen hinweg zugeordnet." Bei einer Kontoübertragung derselben Person stimmt das, bei zwei Personen sind Gewinn und Verlust je Konto falsch verteilt.
Korrigiert der Broker ein Geschäft, trägt die neue Zeile in origTransactionID die Nummer der alten; Klyris behält die Korrektur und verwirft das Original. Steht dieselbe Kennung dagegen zweimal mit verschiedenen Beträgen in der Datei, folgt "WARNUNG: Widersprüchliche Doppelmeldung.": Klyris behält eine Zeile, ohne zu wissen, welche stimmt, und der Broker-Abgleich sieht nur diese. Meist stecken zwei zusammengefügte Exporte mit überlappendem Zeitraum dahinter; verwenden Sie einen einzelnen, durchgehenden Export. Identische Doppelzeilen fallen von selbst auf eine zusammen.
Nicht ausgewertete Zeilen
Klyris wertet nur die Broker-Kategorien FUT, FOP, OPT und STK aus. Zeilen jeder anderen Kategorie nimmt es vor der Zuordnung heraus und nennt sie unter dem Kennzeichen "Nicht ausgewertet" mit dem rohen Token des Brokers und, soweit der Export eines ausweist, dem Ergebnis in Handelswährung: "Für diese Kategorien bildet Klyris keine steuerliche Behandlung ab." Ein Beispiel sind Devisenumrechnungen (Broker-Kategorie CASH); das Währungsergebnis auf Fremdwährungsbeständen rechnet Klyris nicht. Der Prüfpfad hält die Zählung fest, etwa 44 Zeilen nach Bereinigung von Doubletten und Stornos, 40 ausgewertet, 4 nicht. Diese Positionen beurteilen Sie gesondert, mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Dahinter steht der Produktumfang: Am ausgereiftesten für Termingeschäfte (Futures). Optionen und Aktien sind nur teilweise abgedeckt. Nicht enthalten: Dividenden, Zinsen, ausländische Quellensteuer und Fonds (Anlage KAP-INV).
Mehrere Jahre in einer Datei
Ein großzügiger Zeitraum ist kein Fehler. Klyris erkennt die Steuerjahre in der Datei, zeigt zuerst das jüngste und bietet den Wechsel an: "Diese Datei enthält Geschäfte aus mehreren Steuerjahren ([Jahre]). Angezeigt wird VZ [Jahr]; wählen Sie ein anderes Jahr, um dessen Werte zu sehen." Jede Position zählt im Jahr ihrer Schließung, ein Future am Tag der Fälligkeit oder Glattstellung (BMF vom 14.05.2025, Rn. 36), eine Stillhalterprämie im Jahr des Zuflusses (§ 11 Abs. 1 EStG), die Prämie für die Glattstellung im Jahr der Zahlung (§ 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG, Fassung des JStG 2024, ab dem Veranlagungszeitraum 2024). Die frühere Behandlung des BFH (VIII R 27/21) für Veranlagungszeiträume bis 2023 ist nicht modelliert; Klyris weist in einer WARNUNG darauf hin, mehr dazu unter Verlustverrechnung bei Termingeschäften.
Was am 31.12. offen ist, steht im Bestand, ohne Ergebnis. Zeigt die Vorschau "Keine Trades in VZ [Jahr]. Ihre Datei deckt [erstes Jahr] bis [letztes Jahr] ab.", ist nur das falsche Jahr gewählt. Einen Future, der mindestens 91 Tage lief, während sich der Wechselkurs um mindestens 3 % bewegte, kennzeichnet Klyris mit einer WARNUNG, weil der Euro-Betrag dann daran hängt, dass die Netto-Differenz zum Kurs des Glattstellungstags umgerechnet wird; Klyris rechnet nichts um, und das Jahr bleibt unberührt.
Sie schreiben im Dezember 2025 einen Call und erhalten 800 Euro Prämie; im Januar 2026 kaufen Sie ihn für 1.200 Euro zurück. Der Export läuft vom 01.12.2025 bis 31.12.2026. Klyris zeigt zuerst 2026: 1.200 Euro negative Stillhaltereinnahme. Schalten Sie auf 2025, stehen dort 800 Euro Einnahme. Der Future aus dem ersten Beispiel steht am 31.12.2025 im Bestand und zählt ganz zu 2026.
Und dann?
Legen Sie die neue Datei in der Live-Vorschau ab; die Berechnung läuft in Ihrem Browser. Jede WARNUNG steht in den Hinweisen der Vorschau, im Prüfpfad, im Kurzbrief und im Nachweis. Die Ergebnisse ordnet Klyris den amtlichen Zeilen der Anlage KAP des jeweiligen Jahres zu, abgeglichen gegen die Vordrucke VZ 2024 und VZ 2025.
Probieren Sie es mit Ihrer eigenen Datei oder mit Beispieldaten. Die Datei bleibt dabei auf Ihrem Gerät.
Zur Live-VorschauLassen Sie Klyris sagen, was Ihrer Datei fehlt
Klyris nennt, was der Datei fehlt, bevor es Zahlen zeigt.
Klyris kostet €249 je Steuerjahr. Derzeit gebe ich 10 Plätze kostenfrei ab, für ein Steuerjahr Ihrer Wahl. Im Gegenzug wünsche ich mir eine Rückmeldung. Tragen Sie sich ein, dann melde ich mich persönlich.
Rechtsgrundlagen
Die Grundlagen zum Nachlesen. Die Angaben beziehen sich auf Termingeschäfte und Optionen im Privatvermögen.
- § 20 Abs. 4 Satz 7 EStG
- Die gesetzliche FIFO-Fiktion gilt nur für Wertpapiere in Sammelverwahrung. Bei Futures und Optionen ist die Zuordnung von Eröffnungs- und Glattstellungsgeschäft nach FIFO eine Konvention von Klyris. Sie ist der Grund, warum ein zu spät beginnender Exportzeitraum ein Ergebnis verschwinden lässt.
- § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG
- Stillhalterprämien sind Einkünfte aus Kapitalvermögen; im Glattstellungsgeschäft gezahlte Prämien mindern sie im Zeitpunkt der Zahlung (Fassung des JStG 2024, ab dem Veranlagungszeitraum 2024). Bei einer Zuteilung bleibt die Prämie Stillhalterprämie und wandert nicht wie beim Broker in den Aktienpreis (BMF-Schreiben vom 14.05.2025, Rn. 26 für die zugeteilte Kaufoption und Rn. 33 für die zugeteilte Verkaufsoption). Deshalb nimmt Klyris diese Zeilen aus dem Broker-Abgleich heraus.
- § 20 Abs. 4 Satz 1 EStG i.V.m. BMF-Schreiben vom 14.05.2025, Rn. 85
- Der Gewinn ist in Euro zu ermitteln; Anschaffung und Veräußerung sind zum Kurs ihres Handelstags umzurechnen. Gekaufte Optionen, Aktien und Stillhalterprämien rechnet Klyris je Bein um, einen Future als Netto-Differenz einmal zum Glattstellungstag (Konvention von Klyris). Deshalb bestimmen die Felder currency und tradeDate die Werte, und ihr Fehlen ist nicht neutral.
- BMF-Schreiben vom 14.05.2025, Rn. 36
- Bei Futures werden die Ausgleichszahlungen über die Laufzeit zusammengefasst und im Zeitpunkt der Fälligkeit oder Glattstellung als ein Differenzausgleich erfasst. Das Glattstellungsdatum bestimmt daher das Steuerjahr, auch wenn der Export mehrere Jahre umfasst.
- BMF-Schreiben vom 14.05.2025, Rn. 22 und Rn. 29
- Bei Ausübung mit Lieferung ist die Option kein Termingeschäft: Die Prämie des ausgeübten Calls geht in die Anschaffungskosten des Basiswerts ein, beim ausgeübten Put ist die Lieferung eine Veräußerung des Basiswerts. Klyris bucht deshalb bei einer Ausübung kein Termingeschäft, nennt die Prämie mit Betrag und rechnet die Aktienseite nicht.
- BFH, Urteil vom 02.08.2022, VIII R 27/21 (BStBl II 2023, 559)
- Für Veranlagungszeiträume bis 2023 saldiert der BFH Stillhalterprämie und Glattstellungsaufwand im Jahr der Vereinnahmung. Klyris modelliert diese Behandlung nicht; für einen Veranlagungszeitraum vor 2024 weist die Auswertung ausdrücklich darauf hin.
Klyris is a software tool, not tax advice.
Diese Seite beschreibt den Export und die Meldungen von Klyris, Rechtsstand September 2026, nicht Ihre persönliche steuerliche Situation. Wie ein einzelnes Geschäft bei Ihnen einzuordnen ist, besprechen Sie im Zweifel mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.